über mich

ÜBer Meine Arbeit

Das Ziel meiner Arbeit mit Menschen ist es, gemeinsam ihre Bedürfnisse zu erkennen, und die Bedürfnisse der Menschen in ihrem Umfeld, um dann dabei zu unterstützen, passende Lösungen für die KlientInnen, ihre Gemeinschaft und das Große Ganze zu finden.

Dabei halte ich es für besonders wichtig, neben dem Beratungsgespräch auch viel mit Visualisierungen zu arbeiten und so neue Perspektiven auf die Themen zu gewinnen.

Sehr hilfreich finde ich es, raus zu gehen in die Natur, auf dem Weg zu sein, und die Natur – als Teil von uns – in die Arbeit mit einzuladen. Dies kann durch einen Schwellengang oder Landarts oder anders passieren.

ÜBER MEINEN LEBENSWEG

Nach Abschluß meiner Matura 1992, machte ich den Zivildienst als Pfleger in einem Alten-/ Pflegeheim. Anschließend absolvierte ich das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens, das ich mit einem Studiensemester in Irland und einem Praxissemester in Mexiko lebendiger gestaltete.

Schon während meinem Studium war ich nicht mehr so überzeugt von seinem Sinn für mich. Ich hatte den Eindruck, dass die technischen und kaufmännischen Aspekte schon sehr weit entwickelt waren, und wollte meine Lebensenergie nicht weiter in diese Richtung zu investieren. Stattdessen entstand mein Interesse für den Menschen. In meiner Abschlußarbeit widmete ich mich deshalb dem Thema „Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen als Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Handeln.“ Diese Begeisterung stieß in der Folge bei meinen Bewerbungen in der Wirtschaft auf keine große Ressonanz.

So reiste ich ein Jahr in der Welt herum und sah mir alternative Lebensgemeinschaften in Europa an. Schließlich hatte ich mich neu orientiert und interessierte mich für die Kunsttherapie. Da die Wartezeit bis Ausbildungsbeginn 18 Monate betrug, begann ich „Bildende Künste“ zu studieren und in der Psychiatrie zu arbeiten. Nach einem Jahr hatte ich erkannt, dass mir die Kunsttherapie zu passiv war. Da mir gleichzeitig das Geld ausging, begann ich doch noch bei Hewelett Packard im Ersatzteilvertrieb und als Trainer zu arbeiten.

Nach 2 Jahren unternahm ich einen neuen Anlauf in der Arbeit mit Menschen und machte berufsbegleitend die Ausbildung zum Erlebnispädagogen. Mit der Kombination aus technisch/wirtschaftlichen und sozialen Themen startete ich 2005 in einer Unternehmensberatung. Dort leitete ich den Bereicht „Trainings“, in dem wir soziale Kompetenztrainings für Auszubildende anboten und Führungskräfttraining. Nach einem halben Jahr durfte ich erkennen, dass mich die Arbeit und die Konflikte mit meinem Chef sehr erschöpften, und ich kündigte.

Abermals befand ich mich in einer (Sinn-) Krise. Um Klarheit über mich und mein Leben zu bekommen ging ich auf den Jabobsweg. Das war eine sehr gute Entscheidung und eine intensive Erfahrung. Nach meiner Rückkehr wechselte ich in den sozialen Bereich. Ich arbeitete als Trainer in Maßnahmen des Arbeitsmarktservice und begann nach weiteren 2 Jahren als Gruppenleiter in einer Werkstatt für Menschen mit einer Beeinträchtigung.

2009 entschied ich mit meiner Frau gemeinsam, ein neues Abenteuer starten zu wollen. Wir verließen Deutschland und suchten uns in Österreich – der Heimat meiner Frau – ein einsames Sacherl in der Natur.

In Oberösterreich arbeitete ich anfangs als Betreuer in einem Wohnhaus für Menschen mit Beeinträchtigung. 2011 startete ich endlich eine Ausbildung, mit der ich mich schon seit Jahren beschäftigt hatte… die des „systemischen Coach und Supervisors“; parallel dazu die Ausbildung als „Lebens- und Sozialberater“. Schon während den Ausbildungen begann ich selbständig zu arbeiten.

2014 kündigte ich meinen Job und startet als sozialpädagogischer Familienbegleiter. Die Selbstständigkeit wuchs immer weiter, wir bekamen 2 Kinder und 2018 fanden wir unser Traumsacherl in der Grünau. Schließlich kündigte ich 2022 meine Anstellung und arbeit seitdem als „Wegbegleiter“.

In den letzten Jahren begleiten mich zudem die Übergangsrituale, Jahreskreisfeste und die Aufstellungsarbeit.

ÜBER MEINE LEHRER

Der Jakobsweg und die Natur sind die Lehrer, die mich am längsten begleiten und von denen ich sicherlich noch viel lernen kann.

Manfred und Dr. Helga Weule: in vielen Seminaren ihres „Institut Bewusstseinsstrategien“ und durch unzählige Gespräche haben sie mich auf meinem Weg begleitet, bis daraus eine Freundschaft wurde. Sie haben mich bei elementaren Entscheidungen begleitet und mich und meine Frau bei der Entwicklung unseres Hochzeitsrituals unterstützt.

Günther Nausner und Peter Frenzel: meine Ausbildner bei Kaleidos zum Systemsichen Coach und Supervisor haben mir durch ihre Unterschiedlichkeit gezeigt, wie groß das Spektrum eines Beraters sein kann, und wie sehr es darauf ankommt, seinen eigenen Weg zu gehen.

Durch Eva Ruprechtsberger lernte ich den Schamanismus kennen, eine Idee für meinen Platz in der Welt und das Große Ganze, das schamanische Reisen und die Welt der Krafttiere und geistigen Unterstützer.

Die Aufstellungsarbeit hat mich in den letzten Jahren stark bereichert, und so bin ich dankbar für die Begegnungen mit Siegfried Essen, der mir durch seine friedvolle Haltung gezeigt hat, dass es auch mit großen Gruppen über mehrere Tage hinweg möglich ist, entspannt und wertschätzend miteinander zu arbeiten. Desweiteren bin ich dankbar für die Einflüsse und Begegnungen mit Gust Thalhamer und Guni Laila Baxa.

Beeinflusst und inspiriert haben mich außerdem: Gunther Schmidt, Marshall B. Rosenberg, Daan van Kampenhout, Andy Goldsworthy, Joseph Beuys… oftmals bin ich mir auch gar nicht bewusst, auf welchen Schultern ich heute stehe.

Danke natürlich auch an meine Frau, mit der ich alle meine Fragen auch bespreche, und durch die ich – gerade durch unsere Unterschiedlichkeit – immer wieder mit einer ganz anderen, neue Perspektive konfrontiert bin…wodurch ich wachse.